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Lufthansa Aktie im Visier: Warum Hedgefonds jetzt aggressiver auf fallende Kurse wetten


21.06.2025
aktiencheck.de

Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) -

Lufthansa-Aktie: Hedgefonds setzen auf Kursrutsch – Short-Positionen steigen weiter

Lufthansa-Aktie: Hedgefonds setzen auf Kursrutsch – Short-Positionen steigen weiter


Die Lufthansa-Aktie konnte zuletzt mit einem Tagesplus von 1,19 % auf 6,802 EUR etwas Boden gutmachen. Doch hinter den Kulissen braut sich etwas zusammen: Große Hedgefonds haben ihre Wetten gegen den Konzern erneut deutlich aufgestockt.

Marshall Wace erhöht Short-Wette auf 1,40 %


Am 19. Juni 2025 hat Marshall Wace LLP seine Netto-Leerverkaufsposition in Lufthansa-Aktien von 1,33 % auf 1,40 % angehoben. Das ist ein deutliches Signal: Der Hedgefonds erwartet offenbar erneuten Abwärtsdruck beim Luftfahrtkonzern – trotz des kleinen Kursaufschwungs.

Marshall Wace ist kein unbeschriebenes Blatt. Der britische Hedgefonds ist bekannt dafür, sich präzise auf Schwächen einzelner Titel zu stürzen. Die Ausweitung der Short-Position erfolgt also mit Kalkül – und könnte Marktteilnehmer aufschrecken, die bislang auf eine Stabilisierung gehofft hatten.

Auch Albar Capital verschärft den Ton


Am 18. Juni 2025 legte ein weiterer Shortseller nach: Albar Capital Partners LLP erhöhte seine Short-Quote von 0,44 % auf 0,54 %. Damit reiht sich ein weiterer Player in die Riege derjenigen ein, die aktuell keine Erholung bei der Lufthansa erwarten – im Gegenteil.

Diese parallele Bewegung zweier Hedgefonds innerhalb von nur 24 Stunden sollte Anleger hellhörig machen. Denn während sich der Aktienkurs kurzfristig erholt, wird im Hintergrund mit gezielten Leerverkäufen eine konträre Wette gefahren. Die Botschaft: Die Shortseller glauben nicht an eine nachhaltige Kurswende.

Weitere Shortpositionen im Markt


Auch Kintbury Capital LLP bleibt bei seiner Shortposition von 0,50 %, gemeldet zuletzt am 8. Mai 2025. Die Summe aller bekannten Netto-Leerverkäufe liegt damit bei über 2,4 % – ein durchaus markanter Wert im DAX-Universum.

Diese Konzentration von Shortseller-Aktivitäten ist nicht nur ein Hinweis auf erwartete Turbulenzen, sondern auch ein potenzieller Auslöser für kurzfristige Volatilität. Denn sollten sich die Erwartungen der Hedgefonds nicht erfüllen, drohen hektische Rückkäufe – ein klassisches Short-Squeeze-Szenario.

Warum die Short-Aktivität jetzt wieder anzieht


Die Gründe für die aggressiveren Short-Engagements liegen vermutlich in mehreren Unsicherheiten rund um das Lufthansa-Geschäft: geopolitische Spannungen, volatile Kerosinpreise, anhaltende Debatten um Umweltauflagen sowie Arbeitskämpfe im Luftfahrtsektor. Dazu kommt der Wettbewerb durch Billigflieger – all das macht die Aktie für Shortseller attraktiv.

Doch Vorsicht: Wer glaubt, dass steigende Short-Quoten immer automatisch sinkende Kurse bedeuten, unterschätzt das Marktverhalten. Denn zu hohe Short-Quoten können selbst zur Kursstütze werden – wenn Trader auf einen "Squeeze" spekulieren.

Fazit: Risiko oder Reiz – was Anleger jetzt wissen müssen


Die Lufthansa-Aktie steht erneut im Fadenkreuz der Shortseller. Die Erhöhung der Positionen durch Marshall Wace und Albar Capital zeigt: Der Markt traut dem Aufwärtstrend noch nicht. Für mutige Anleger könnte das eine Gelegenheit sein, auf einen Konter der Long-Seite zu setzen. Für vorsichtige Investoren hingegen ein Grund, genau hinzusehen, bevor sie einsteigen.

Was bleibt, ist ein nervöses Marktumfeld – mit einer Lufthansa-Aktie, die zur Spielwiese professioneller Spekulanten geworden ist. Ob am Ende die Shortseller triumphieren oder sich verpokern, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden – denn wer Shorts verstehen will, sollte besser nicht in kurzen Hosen lesen!

Autor: Redaktion, aktiencheck.de
Veröffentlicht am: 21. Juni 2025

Disclaimer

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien unterliegen Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Entscheidungen auf Basis dieses Artikels.

(21.06.2025/ac/a/d)


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